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Stabilität und Rezidiv – Einflussfaktoren, Prävention, Prognose

Die langfristige Stabilität eines Behandlungsergebnisses ist seit Anbeginn kieferorthopädischer Therapiebemühungen eine der wichtigsten Fragestellungen, welche im Laufe der Jahrzehnte stets Kontroversen ausgesetzt war und ist. Bereits Kingsley erkannte im 19. Jahrhundert, dass retentive Maßnahmen zum Erhalt eines kieferorthopädischen Behandlungsergebnisses erforderlich sind. In zahlreichen Untersuchungen an behandelten und unbehandelten Probanden zeigte sich jedoch auch, dass das stomatognathe System sowie das Gesicht einer ständigen Dynamik und lebenslangen Anpassung unterliegen (Aging) und daher nicht alle auftretenden Veränderungen als Rezidiv zu werten sind. Zudem beginnt die Rezidivprävention nicht erst bei Behandlungsende im Sinne einer Retention, sondern bereits während der Therapie, da deren korrekte Planung und Durchführung unter Berücksichtigung physiologischer Tendenzen und Limitationen eine erhebliche Bedeutung für die zu erwartende Stabilität im stomatognathen System hat. Darüber hinaus hat auch der Charakter der beim Patienten vorliegenden Malokklusion sowie die gewählte Therapieform einen Einfluss auf das posttherapeutische Rezidivrisiko, was in der Planung therapeutischer und retentiver Maßnahmen berücksichtigt werden muss. Im Vortrag werden nach einem Überblick über die Problematik der Stabilität, des Agings und des Rezidivs nach kieferorthopädischer Therapie 15 zentrale rezidivpräventive Stabilitätsfaktoren vorgestellt und basierend auf der verfügbaren Datenlage Stabilitätsprognosen für verschiedene Dysgnathie- und Therapieformen gegeben.

Kursnummer:
1040 KFO
Termine:
Freitag, 22.11.2019 , 19:30 - 21:00 Uhr
Punkte:
2
Zielgruppe:
Zahnärzte / Zahnärztinnen
Kategorie:
Kieferorthopädische Zahnheilkunde
Gebühr:
70 Euro
Ort:
UKE - Universitätsklinikum Hamburg
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Veranstalter:
Zahnärztekammer Hamburg

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Bettina Gries
Bettina Gries
Tel.: 040 73 34 05-55
Fax.: 040 73 34 05-9955