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ONLINE - Zahnärztliche Behandlung bei Osteoporose-Therapie

Aufgrund des demographischen Wandels finden sich immer mehr Risiko- Patienten und Patientinnen mit Erkrankungen, wie Osteoporose, Plasmozytom (multiples Myelom) oder ossärer Metastasierung gynäkologischer bzw. urologischer Tumoren in der zahnärztlichen Praxis ein. Deshalb sollten die betreuenden Zahnärzte und Zahnärztinnen sich mit den hier zu treffenden Maßnahmen und Behandlungsstrategien auskennen.

Dieser Vortrag erläutert zunächst die Grundlagen der spezifischen medikamentösen Knochentherapien bei osteologischen und onkologischen Behandlungen und geht dann auf die zahnärztlichen Behandlungsprinzipien bei laufender Medikation mit Antiresorptiva ein.

Im osteologischen Teil geht es darum, darzustellen:

  • Was sind Bisphosphonate (BP); was machen BP am Knochen?
  • Warum und wann gibt man BP und mit welchem Ziel (Osteologie, Onkologie)?
  • Welche Bisphophonate gibt es?
  • Welche BP sind gut und wie lange verbleiben sie im Körper?
  • Gibt es Alternativen?
  • Was ist Denosumab, was ist Romosozumab, was ist Teriparatid?
  • Warum ist der Osteologe trotz allem der Freund des Zahnarztes?
  • Warum profitieren alle zahnärztlichen Patienten und Patientinnen von einer Basistherapie aus Vitamin D und Calcium? (Sequenztherapie als Alternative zur Therapiepause bei anstehender Zahnbehandlung).

Im zahnärztlichen Teil wird die Anpassung der zahnärztlichen Behandlungsprinzipien an die Behandlungsdauer, Dosis und Applikationsform unter Antiresorptiva-(AR)-Medikation erläutert:

  • Ist eine unterschiedliche Behandlungsstrategie bei vorbestehender Therapie mit Bisphosphonaten oder monoklonalen Antikörpern (Denosumab oder Romosozumab) indiziert?
  • Was ist wichtig für den niedergelassenen Zahnarzt in der täglichen Praxis, wenn Teriparatid im Medikamentenplan steht?
  • Was empfiehlt die aktuelle S3-Leitlinie der DGZMK in Bezug auf eine drohende Antiresorptiva-assoziierte Kiefernekrose („ARONJ“)?
  • Im Vortrag werden insbesondere Grenzen und Möglichkeiten im Hinblick auf die Zahnextraktion, die Prophylaxe/PA und auf implantologische / augmentative Maßnahmen unter oder nach AR-Therapie dargestellt.

Neben dem positiven Therapieeffekt aus dem Einsatz von AR ist die Kiefernekrose ein immer größer werdendes Problem in der Zahnheilkunde. Sie geht mit einem enormen Leidensdruck der Patienten und Patientinnen durch Schmerzen, assoziierte Weichteilinfektionen, exponierten Knochen bis hin zu Kieferfrakturen einher. Abhängig vom jeweiligen Risikoprofil sind prophylaktische Maßnahmen vor, während und nach einer AR-Therapie vor allem bei oralchirurgischen Eingriffen von großer Bedeutung. Um das Risiko einer Antiresorptiva-assoziierten Kiefernekrose zu minimieren sind Prophylaxe, frühzeitige Diagnosestellung und Therapie von höchster Relevanz.

Kursnummer:
20058 INTER
Termine:
Dienstag, 21.09.2021 , 18:30 - 20:30 Uhr
Punkte:
2
Zielgruppe:
Zahnärzte / Zahnärztinnen
Kategorie:
Online Workshop
Gebühr:
90 Euro
Ort:
Zahnärztliche Fortbildung der ZÄK Hamburg
Online Seminar
Veranstalter:
Zahnärztekammer Hamburg

Kursbuchung - Rechnungsdaten

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Pia Westphal
Pia Westphal
Tel.: 040 73 34 05-38