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Wie das Gehirn aus Stress Schmerz macht. Neue Erkenntnisse zum atypischen Gesichtsschmerz und zur CMD

Schmerz wird in der Medizin weiterhin noch auf seine Funktion als Warnsignal für eine Gewebeschädigung reduziert. Die neurobiologische Forschung hat im letzten Jahrzehnt jedoch gezeigt, dass Schmerz im Gehirn nicht nur infolge biologischer, sondern auch psychosozialer Stressoren entstehen kann. Dies gilt für Rückenschmerz genauso wie für Kopf- und Gesichtsschmerzen, v.a. wenn sie chronisch (Dauer >3 Monate) geworden sind. Letztlich ist für das Gehirn jeder Schmerz eine Form von Stress, der individuelle Verarbeitungsstrategien aktiviert. Diese werden biographisch bereits früh geprägt.

Chronischen Schmerzen erfordern von Arzt wie Zahnarzt in Diagnostik und Therapie ein bio-psycho-soziales Krankheitsverständnis und damit „den Blick über den fachspezifischen Tellerrand“. Am Beispiel des chronischen Gesichtsschmerzes werden diese wissenschaftlichen Zusammenhänge skizziert, differentialdiagnostisch verwendbare Parameter dargestellt und das therapeutische Vorgehen anhand einer Video-Kasuistik illustriert.

Sie können den Wissenschaftlichen Abend auch gerne mit Ihrem Team besuchen.

Hinweise

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich
(Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne schriftliche Anmeldung möglich)

Kursnummer:
87 INTER
Termine:
Montag, 07.05.2018 , 20:00 - 21:30 Uhr
Punkte:
2
Zielgruppe:
Zahnärzte / Zahnärztinnen
Kategorie:
Wissenschaftlicher Abend
Gebühr:
0 Euro
Ort:
Universität Hamburg, Hörsaal B
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg
Veranstalter:
Zahnärztekammer Hamburg

Verfügbarkeit

Kontakt

Sie haben Fragen oder wünschen Beratung? Ich helfe Ihnen gern weiter.

Pia Westphal
Pia Westphal
Tel.: 040 73 34 05-38
Fax.: 040 73 34 05-9938