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Therapieplanung im parodontal geschädigten Gebiss

Grundlage für die Therapieplanung des parodontal geschädigten Gebisses ist eine ausführliche Anamnese, um die Einstellung des Patienten zum Stellenwert seiner Zähne bzw. zum Zahnerhalt einschätzen zu können, und eine umfassende parodontale Befundung. Für die Prognose sind Sondierungstiefe, Zahnlockerung, Furkationsbefall, Röntgen und die Anzahl und Verteilung extrahierter Zähne notwendig. Insbesondere Rauchen und schlecht eingestellter Diabetes verschlechtert deutlich die Prognose. Eine schwierige Frage bei der Planung ist der Umgang mit „kritischen Zähnen“. Denn wenn im Rahmen der geplanten parodontalen Behandlung absehbar ist, dass auch prothetische Maßnahmen erforderlich werden, muß dem Parodontalstatus ein Heil- und Kostenplan für die Zahnersatz-Behandlung beigefügt werden. Aber um Zähne mit fraglicher Prognose adäquat zu beurteilen, muss ausreichend Zeit für die Wundheilung vor der definitiven prothetischen Planung verstreichen. Die Prognose „kritischer“ Zähne verbessert sich in der Regel, je länger man nach dem parodontalen Eingriff (Scaling bzw. Lappenoperation) wartet. Sonst führt eine definitive, zu frühzeitige prothetische Behandlungsplanung zusammen mit einem parodontalen Antrag im parodontal stark geschädigten Gebiss zu einem Dominoeffekt und es werden dann zu viele Zähne extrahiert.

Hinweise

Die Teilnahme ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich

Kursnummer:
96 PARO
Termine:
Montag, 02.12.2019 , 20:00 - 21:30 Uhr
Punkte:
2
Zielgruppe:
Zahnärzte / Zahnärztinnen
Kategorie:
Wissenschaftlicher Abend
Gebühr:
0 Euro
Ort:
Universitätsklinikum Eppendorf,Hörsaal Augenklinik
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Veranstalter:
Zahnärztekammer Hamburg

Verfügbarkeit

Kontakt

Sie haben Fragen oder wünschen Beratung? Ich helfe Ihnen gern weiter.

Katharina Heitzmann
Katharina Heitzmann
Tel.: 040 73 34 05-32
Fax.: 040 73 34 05-9932